Monday, March 06, 2006

Arbeitstreffen

Ich bin ja ganz schön leicht zu knacken. Mein Gegenüber muss mir nur signalisieren, dass er mir trotz Stotterns aufmerksam zuhört, und schon will ihm meine Sympathie entgegen springen... So geschehen heute, mit unserem sg. neuen "Teamer".
Dass es ihm genau dadurch gelang, mich "auszuhorchen", was vielleicht sein wirkliches Ziel gewesen war... Das vergesse ich dann, ganz schnell...
Aber das gute Gefühl, hemmungslos freie Bahn zu haben, ist wirklich verführerisch...

Anders die neue Kollegin. Die mich gleich fragte: "Stotterst du?" "Ja." "Immer oder nur manchmal?"
Oh Mann, schonmal was von Diskretion gehört?!
Ich hab kurz "oft" gesagt, gelächelt, und bin gegangen.
Ich sprech sie ja auch nicht auf ihre schiefe Fratze an...

Stotterstand gerade eher hart. Aber nicht den Kopf verlieren. Und selbst am Drücker bleiben, trotzdem alles reden, was ich möchte. Dann ist in ein paar Tagen wieder der alte, recht gute Normalstand wieder zurück.

Tuesday, February 28, 2006

Sixth

Vorhin der Anruf des Umfrage-Institutes. Der Stolz und die Freude, ads stotternd, aber gut hingekriegt zu haben! Und ihm am Ende sagen zu können: Berufsabschluss: abgeschlossenes Studium. Das machte schon stolz!

Fifth

Gedanken an Corinna, wie sehr es mir hilft, mit ihr so entspannt reden zu können. Ich habe den Gedanken: wenn ich mich anstrenge, könnte ich mit ihr jedes Wort flüssig oder zumindest kontrolliert sprechen.

Fourth

Schilderung der Situation mit Stephans Freund, der mich auslachte. Die Wut. Aber auch das Aufgedreht-sein! Und der wohlige Gedanke daran, ihm eine zu verpassen...

Third

An Weihnachten in Rohracker: Einkaufen beim Bäcker. Zurückkommen an ganz alte Stätte

Second

Gedanken über "Panik" der Eltern, die das Stottern verschlimmert

First

Das Seminar in Bad Segeberg: Trainingsweltmeister. Aber damit nicht mehr zufrieden geben, zumal es mir so leicht zu fiel. Und ich ohnehin irgendwann im Frühling den Einstieg geschafft hatte.
Vielleicht ist ohnehin eine Vorgeschichte notwendig.
Sommer: Herausforderung statt Quälerei.
Und: Perspektivwechsel. Blick darauf, wie es die machen, die Erfolg haben

Also vielleicht gehört noch vor dieses "First" eine Vorgeschichte